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Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um den OHC.

Wir suchen Dich!

13:03:00 02.07.2020 von Alexander Klatte (Kommentare: 0)

VERSTÄRKUNG GESUCHT!

 

Das Frauenteam des OHC Bernstadt sucht ab sofort für die neue Saison eine Verstärkung im Bereich Physiotherapie. Vorrangig an den Wochenenden zu den Spielen benötigen wir Dich. Du bist teamfähig? Du hast Freude bei der Arbeit mit einer Mannschaft und eine abgeschlossene oder laufende Ausbildung in diesem Bereich? Klasse! Komm zu uns!

Wir sind ein junges und engagiertes Team. Wir sind Teil der OHCfamilie. Wir bieten Abwechslung, Vielfalt und Spaß.

Kontakt: Trainer Sören Pörsel 0171-3338645

Ein Neuzugang aus Görlitz stellt sich den Männern. Und sich vor

06:48:31 01.07.2020 von Alexander Klatte (Kommentare: 0)

Da steht in der Sächsischen Zeitung in der Montagsausgabe (22.06.20), dass der OHC Bernstadt eine Neuverpflichtung hat und zudem zwei Rückkehrer vermelden kann. Stunden später ist diese Info schon nicht mehr aktuell. Mit Norman Jacobi schließt sich ein weiterer Spieler dem Kader des Verbandsligisten an. Das ist dann wieder was für „den Alex“, der hier ein paar erste Fragen an den Torwart richten kann.

Alex: Also Norman, wir beginnen mal mit ein paar grundlegenden Aussagen zu Deiner Person. Heimat, Sportlerleben, Beruf. Was Du so preisgeben willst…

Hallo Alex. Ich bin 23 Jahre alt und wohne in Görlitz. Mit dem Handball spielen habe ich 2008 beim BSV Görlitz begonnen. Nach drei Jahren wechselte ich 2011 zum SV Koweg Görlitz und spielte dort bis 2017. Nach einer kurzen Unterbrechung habe ich mich 2018 dem SSV Stahl Rietschen angeschlossen und spielte dort bis zur letzten Saison. Meine Hobbys neben dem Handballspiel sind Crossfit und der Kraftsport. Zurzeit studiere ich an der Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg.

Alex: Der Schritt nun nach Bernstadt. Von einem etablierten Verbandsligisten zum Neuling der letzten Saison. Wie kam es / wie kommt es dazu? Welche Beweggründe lassen Dich an die Pließnitz ziehen?

Aufgrund von einigen Vorfällen in Rietschen war ich nicht mehr zufrieden. Karl kenne ich schon eine Weile und wir sind letztes Jahr mal ins Gespräch gekommen, da er wieder nach Bernstadt wechseln wollte.  Er hat mir dann den Wechsel sehr schmackhaft gemacht. Zumal wusste ich vorher aus Spielen und Turnieren schon, dass die Bernstädter Jungs eine motivierte Truppe, welche Einiges erreichen will. Und die Fans bringen bei den Spielen einfach eine mega Atmosphäre in die Halle.

Alex:  Nun hast Du ja beim Training „reingeschnuppert“. Das ist sicherlich in der Phase der Vorbereitung der Saison noch nicht so aussagekräftig. Dennoch: Deine ersten Eindrücke von der neuen Heimstätte, vom Team:

Ich wurde gleich super im Team aufgenommen und integriert. Es läuft alles recht „familiär“ ab, was mir sehr gut gefällt. Das Training ist top und macht ordentlich richtig Bock mit den Jungs.

Alex: Das „berühmte“ zweite Jahr steht für die Männer an. Man kennt die Teams besser. Sie kennen aber auch Dich. Leichter wird es vermutlich nicht. Sicherlich auch „anders“. Was hast Du für Erwartungen? Persönlich und im neuen Team?

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in der Verbandliga Jeder Jeden schlagen kann. Manchmal ist zwischen einem Podestplatz und einem Abstiegsplatz nur ein Unterschied von 4 Punkten. Wir befinden uns mitten in der Vorbereitung und sollten in jedem Training 110% geben, um sich möglichst schnell weiter zu entwickeln. Die Truppe kennt jetzt die Gegner und weiß wie die Liga abläuft. Jeder weiß worum es geht. Ich denke, wenn alles optimal läuft, sollte ein Platz im oberen Tabellenteil drin sein.

 

Alex: Und noch einen aus der „Psychokiste“: Eine kleine Fee ist in Deinem Kopf und kann Deine Träume verwirklichen. Woran würdest Du 2021 erkennen, dass „sie wirklich da war“?

Wenn wir eine mega geile Saison gespielt haben und ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen habe!

Grüße und willkommen bei den Erdachsen. wir.zusammen.OHCfamilie.  Alex

Ein paar Gedanken zu 2019 20

10:40:15 27.06.2020 von Alexander Klatte (Kommentare: 0)

Die Saison 2019/20 - ein sicher unvollständiger Rückblick

 

Liebe Handballfreunde,

wo fängt man denn an, wenn noch nicht mal genau klar war, wann die Saison beendet wurde? „Drunter und drüber“ war der Schluss sicherlich nicht. Zumindest geordneter als in anderen Sportarten wurde die Saison im Frühjahr beendet. Eine besondere Saison sollte es für den OHC Bernstadt werden, und: wurde es auch. Eingebettet in 90 Jahre Handballgeschichte und vielen erfreulichen Tatsachen und Entwicklungen. „so wie die Alten sungen…, über 50 Jahre davon mit Bergbautradition. Das „Steigerlied“ zu besonderen Anlässen zeugt von dieser ruhmvollen Vergangenheit. Ein paar persönliche Anmerkungen also hier von mir. Weniger mit Statistik, vielmehr so der „Blick dazwischen“. Für manch Spieler ist es eine besondere Ehre, sich in den neuen Outfits zu präsentieren. Das geht dann auch mal in der Kirche. Oh Mann, ich werde keine Namen nennen. Aber allgemein ist die Außendarstellung unseres Vereins einer besonderen Note würdig. Dieser Verein lebt, knallt und wird vor allem hier in der Oberlausitz immer mehr „zum Hingucker“. Und da erzähle ich es gern nochmal, dass mein Schwager sich nun endlich von der Sportschau am Sonnabend im Fernseher abgewandt hat und gemeinsam mit vielen Freunden aus Berthelsdorf, Strahwalde oder Herwigsdorf sich ein neues Ziel gesetzt hat: Heimspielwochenende in Bernstadt. Wenn man reflektiert, dass der Verein sich vor zweieinhalb Jahren in einer tüchtigen Schieflage befand, reibt man sich verwundert die Augen, was dort, was hier entstanden ist. Breit aufgestellt, auf viele Schultern verteilt und mit Demut und Respekt den anstehenden Aufgaben begegnend. Man ist stolz auf das erreichte. Das ehrlich vollbrachte. Teil dieser Familie zu sein. Es ist noch längst nicht alles perfekt, aber vieles auf einem guten Weg. Im Erwachsenenbereich haben wir natürlich mit den jeweiligen 1.Mannschaften der Frauen und Männer richtige „Zugpferde“. Da wird unterstützt auf den Rängen, leidenschaftlich mitgefiebert. Ein 3.Platz bei den Frauen, die Männer Platz 9. Beide als Aufsteiger. Die Halle „flog mehrfach aus dem Rahmen“. Ich weiß nicht, ob es 350 Fans waren, die im Sachsenpokal Viertelfinale den Anschlusstreffer von Paul Richard Führer eine Minute vor Schluss gegen den haushohen Favoriten aus Weinböhla bejubelten. Und nach Spielschluss auch den Gegner beklatschten. Es ist dieses „wir kleiner Dorfverein“ gegen die Hauptstadt und andere Riesen. Immer wieder neu. Nicht alles gelang. Aber den Respekt von den Zuschauern, auch oft von den Gegnern ist uns sicher. Das schweißt zusammen. wir.zusammen.OHCfamilie. Und öffnet Türen. Es gehört mittleiweile zum guten Ton, dass man diesen Verein unterstützt. Da werden „alte Seilschaften“ aktiviert und „das Tafelgetränk des OHC Bernstadt“ erlebt mit dem süffigen Niederseifersdorfer Pils, einer besonderen veganen Hopfenblütenkaltschale, ungeahnte Höhenflüge. Einen Kleinbus nennt der Verein nun sein eigen. Die Fraktion des „OHC Dresden“ nutzt diesen ebenso wie alle Trainer zu den Spielen am Wochenende. Die Sächsische Zeitung entdeckt den Handball wieder. Und bei allem Respekt: Wer kann jedes zweite Wochenende solche Zuschauerzahlen melden? Auch in den sogenannten „Premiumsportarten“ wohl kaum einer hier in Ostsachen. 60 Minuten Action, Kampf, Leidenschaft. Einen ganzen Nachmittag voll ein Tollhaus an der Pließnitz. Und vor allem: handballerisch fair. Das müssen einige aus anderen Sportarten noch lernen. Notfalls sage ich das an. Hoffentlich mit neuer Sprecheranlage. Auch hier stehen die Anzeichen auf Besserung. Die Stadt (verwaltung) ist eine große Unterstützung. Da „rennt man offene Türen“ ein. Was machbar ist – wird gemacht. Ein Router ist installiert. Auch hier ein Dankeschön.  Wo viel Licht ist…natürlich haben auch wir Schattenseiten. Die Hallenauslastung ist schon ausgereizt. Wir benötigen Stellräume, Lagerräume. Die Teeküche ist locker überlastet. Im Nachwuchs läuft nicht alles bestens. Bei den Minis werden wir „überrannt“. Und auch in danach sieht es sehr gut aus. Die Lücken reißen dann ab der D. Spätestens C. Dort können wir keine eigenständigen Teams zusammenstellen. Mägdelein und Knäbelein sind getrennt. Aber genau dieser Nachwuchs ist unsere Basis. Unsere Zukunft. Dort bedarf es noch mehr „Werbung“ in den Schulen, in den Sozialräumen. Sport als Sozialkompetenz. Unstrittig ein Fakt. Es gibt immer was zu tun. Wir machen das. Wann genau die neue Saison beginnt? Im Herbst. Hoffentlich. Es kribbelt schon. Es wird trainiert. Auch mit neuen Gesichtern auf der Platte, auf den Trainerbänken. Ich freu mich schon riesig. Euer Alex

Unsere Frauen haben einen neuen...

14:39:56 11.06.2020 von Alexander Klatte (Kommentare: 0)

Er bedient so einige Klischees: ein „Stahlmann“, ein Mann von imposanter Gestalt. Sören Pörsel, jahrelanger Torjäger bei Stahl Rietschen. Und noch vieles mehr. Und er schickt sich jetzt an, unsere Frauen vom OHC zu trainieren. Dabei stand er Anfang des Jahres sogar mit seiner geliebten „25“ noch für wenige Spiele bei den Männern auf der Platte. Eine rasante Entwicklung. Da frage ich doch gern mal nach, was denn diesen Kerl über die Stationen Rietschen, Niesky und Görlitz immer weiter in den Süden treibt…

Sören, in der Politik sagt man so 100 Tage und dann die erste Bilanz. Du bist seit dem Frühjahr beim Verein. Aber bevor Du diese Zeit reflektierst, möchten die Leser erst einmal so „ein wenig Biographie“ erfahren. Dann leg mal los.

Hallo Alex,

ich wurde am 14.05.1984 in Görlitz geboren, habe meine Kindheit zum größten Teil in Daubitz/ Rietschen verbracht. Habe wie viele mit dem Fußball begonnen, bin dann mit ca. 10-11 Jahren zum Handball gekommen und habe mich in diesen Sport verliebt. Seit 1995 bin ich Spielberechtigt beim SSV Stahl Rietschen und war bis 2018 dort aktiv (inklusive Verletzungspausen). Wenn ich das alles noch richtig in Erinnerung habe bin ich nebenbei seit ca. Mai 2016 CO-Trainer der Frauen in Niesky habe da an der Seite vom Hans Ehrlich gearbeitet und meine Erfahrungen mit eingebracht und konnte auch noch einiges lernen. Habe dann meine Partnerin Susanna Kurtycz kennengelernt und wohne seit Okt. 2017 mit ihr in Görlitz. Habe 2018 dann die Jugend B wbl übernommen und mit ihnen die Saison 18/19 bestritten. In der Saison 18/19 holten wir die Ostsachsenmeisterschaft und den Ostsachsenpokal mit den Frauen des TSV Niesky. Habe den Verein nach der Saison verlassen und bin zur letzten Saison zum SV Koweg Görlitz gewechselt. Dort lief es leider nicht so wie geplant. Wir hatten einen holprigen Start und dann verlief die Saison nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. War persönlich sehr unzufrieden und konnte dann auch nicht das erreichen, was ich mir vorgestellt habe. Habe dann den Kontakt zu Torsten Riccius gesucht und habe ihm meine Vorstellungen unterbreitet. Da ich nach dem Verlassen von Rietschen selber nicht mehr aktiv war und mich nach langer Zeit dazu entschlossen habe meine lange überfällige Knie-OP (Knorpelschaden) über mich ergehen zu lassen, suchte ich einen Verein, in dem ich mich wohlfühlen könnte und in dem ich eventuell nochmal spielen könnte, wenn das mit dem Knie alles funktioniert. So spiele ich im Januar fast 1 Jahr nach der OP wieder und das gegen Rietschen II. Es war sehr schön wieder auf der Platte zu stehen und ich wurde von allen Jungs des OHC sehr gut aufgenommen. Danach durfte ich ja bei der 1.Männer nochmal aushelfen und dort merkte ich dann, dass es noch viel fehlt um mit den Jungs in der Verbandsliga mithalten zu können.

Jetzt war/ist Corona und hat alle unsere Pläne durcheinandergeworfen und in der Zeit habe ich mich dazu entschlossen die Vorbereitung der Männer erstmal auszusetzen und mich voll und ganz auf das Projekt F1/F2 zu konzentrieren. Da habe ich erst mal genug zu tun, aber ich freue mich schon sehr auf die neue Saison und auf die gemeinsamen Jahre mit dem OHC.

 

Hand aufs Herz, die neue Aufgabe hat es in sich. Über 20 Frauen zu trainieren. Was geht da schneller hoch: der Blutdruck oder der Puls?

Also lieber Alex ich muss sagen, dass der Einsatzwille dieser über 20  Frauen  sehr hoch ist. Es gab noch keine die aufgegeben hat. Das einzige was gerade das Training erschwert sind die Corona - Schutzmaßnahmen. Ich muss auch positiv erwähnen, dass immer 16-20 Mädels/Frauen beim Training sind. Und trotz der Corona-Abstandsregelungen haben wir das Beste daraus gemacht und alle haben an einem Strang gezogen.

 

Wie ist die die Aufteilung in 1.und 2.Mannschaft gestaltet? Mit wem besprichst Du Dich? Mit wem kooperierst Du? Wie ist die Entscheidungsstruktur aufgeteilt?

Eine Aufteilung in 1. Und 2. Frauenmannschaft gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht direkt, da alle Frauen die Möglichkeit bekommen sich für die 1. Frauen zu beweisen über Leistung in der Vorbereitung. Ich denke ab Ende Juli Anfang August aber spätestens nach dem Trainingslager 06.08-09.08 2020 werden ich /wir eine Entscheidung getroffen haben. Aktuell bespreche ich alles mit Böhmi, da sie die Damen sehr gut kennt.

Die 1.Frauenmannschaft spielte bis zum vorzeitigen Ende der Meisterschaft eine super Saison. Als Aufsteiger Platz 3 ist aller Ehren wert. „Bei den Frauen ist hier immer was los“ befand sogar Schiedsrichter und Sportfreund Gerlach an einem Sonntagnachmittag. Da will ich mal „nachbohren“: jeder Trainer stellt sich Ziele. kurz- mittel und langfristige. Ich würde mich freuen, wenn Du diese benennen würdest.

Das Ziel ist es die Mädels weiter zu entwickeln. Tabellenmäßig würde ich die Mannschaft aktuell auf den Plätzen 1-3 sehen. Mein Ziel ist es die Mannschaft in die Verbandsliga zu führen und dort im Mittelfeld zu etablieren.

 

Danke Sören für die Antworten und viel Spaß bei uns an der Pließnitz. wir.zusammen.OHCfamilie.  Alex

In Messers Fussstapfen...

15:33:11 01.06.2020 von Alexander Klatte (Kommentare: 0)

Auf zwei „Comebacker“ freut sich die Handballgemeinde an der Pließnitz. Aber der eine oder andere musste schon mal nachdenken, wer denn neben Karli „wieder zu uns stößt“. Und nein, es ist nicht Oskar, welcher nach seiner erfolgreichen Knie-OP in Aue die Optionen Gummersbach, Berlin oder Bernstadt mir nannte…(### siehe unten) Ein Jahr lang waren Tony Ulbrich und Karl Bundtke nicht für den OHC auf der Platte. Während Karl sich beim Männerteam von KOWEG Görlitz in der Sachsenliga austoben (siehe Interview) konnte, musste Tony den langen Weg der vermeintlichen Heilung, der doch notwendigen Operation und der Genesung über sich ergehen lassen. Keine Minute konnte er in der Verbandsliga auflaufen. Ein erstes Bild über seinen Stand, seine Prognosen und seine Träume für die neue Saison – Exklusiv hier beim OHC:

 

Tony, Dein Foto beim Freilufttraining in Dresden macht Lust auf mehr. Wie ist der Stand der Dinge?

Hallo Alex. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es in den letzten zwei Monaten kontinuierlich Bergauf gegangen. Unser RR Willi Bräuer gibt sein bestes mich wieder Fit zu machen. Egal ob es Krafteinheiten im Großen Garten sind oder Laufeinheiten durch Dresden. In den letzten Wochen bestand dann wieder zum Glück die Möglichkeit in Kleingruppen etwas Sport zu machen. Dies haben wir natürlich ausgenutzt und haben im Sportpark Ostra gleich mal eine kleine Trainingseinheit mit Ball durchgeführt. Das war mal wieder ein großartiges Gefühl den Ball in der Hand zu haben.

 

Tony, Dein Weg ging im Handball bisher stetig bergauf. Aus einer „goldenen Generation“ im Jugendbereich heraus verkündetest Du vor vielen Jahren schon, mal „den Messer“ zu beerben. Ein Spiel in den letzten Jahren ohne unseren Rechtsaußen war faktisch undenkbar. Und dann die Szene im Heimspiel gegen Pulsnitz vor einem reichlichen Jahr. Was hat Dich in diesen letzten 12 Monaten am meisten geprägt?

Erst einmal ein paar Worte zu Messer. Es war mir eine Ehre und gleichzeitig eine Herausforderung diesen Platz zu übernehmen. Messer hat mir in den Jahren, wo wir noch zusammen auf der Platte standen, sehr viel mitgegeben. Auch jetzt fehlt er in der Kabine, da er immer ein unglaublicher Motivator und Stimmungsmacher war.

Anfangs war es für mich schwer, nicht mit meinen Jungs auf der Platte zu stehen und die ersten gemeinsamen Erfahrungen in der Verbandliga mit zu erleben. Doch ich habe mein bestes gegeben, die Jungs von der Tribüne anzufeuern und zu motivieren. Mir war von Anfang an bewusst, dass ich nach meiner Verletzung wieder Spielen möchte. Ich hatte auch nie den Zweifel, dass die Jungs den Klassenerhalt nicht schaffen würden und ich die Möglichkeit habe auch höher klassig zu spielen.

 

Tony, Dein Neffe machte nach anfänglichen Schwierigkeiten ein paar tolle Spiele zum Schluss der Verbandsliga. Ich will ja das Wort Konkurrenz nicht in den Mund nehmen, aber wie siehst Du das neue Duell mit „the one and only Gerlach“ ab dem Sommer?

Ich freue mich auf das Zusammenspiel mit Danny. Ich sehe das eher nicht als Konkurrenz an, im Gegenteil. Wir werden uns gegenseitig Puschen, Anfeuern und freuen uns gemeinsam über die Tore, die wir nächste Saison werfen werden. :-)

Tony, ein paar Blicke weiter voraus. Wo siehst Du Dich im Team während der Vorbereitung und ab Saisonstart? Worauf freust Du Dich am meisten?

Letzte Woche Freitag durfte ich die Position des Trainers übernehmen, aber in der kommenden Zeit sehe ich mich eher als Spieler, der die Anweisungen der Trainer befolgt und sich ordentlich auspowert.  Schließlich möchte ich wieder richtig fit werden. Wie es zu Saisonstart aussieht, kann ich jetzt noch nicht sagen, da wir noch keine normale Trainingseinheit durchführen konnten. Mein Wunsch ist es ohne Probleme mit dem Knie in die kommende Saison zu starten.  Ich freu mich am meisten mit der Mannschaft wieder gemeinsam in diesen Hexenkessel vom OHC einzulaufen und sich beim Spiel von der Stimmung treiben zulassen.

 

Danke fürs Gespräch und toi, toi, toi für die nächste Zeit wir.zusammen.OHCfamilie  Alex

### das mit Oskar muss ich dann doch ausführlicher beschreiben, da es zu Irritationen kam und er mich gestern kontaktierte. Also folgendes: die Aussagen basieren auf einem Gespräch Anfang des Jahres. Der Nachwuchsspieler Oskar, welcher die Wurzeln beim OHC hat, ist Mitglied im Nachwuchsbereich des EHV Aue. Er hat sich leider eine schwere Knieverletzung zugezogen, welche einige Pläne derzeit "über den Haufen werfen". Er hatte Angebote u.a. aus Gummersbach, er lobte die Nachwuchsarbeit in Berlin und er kann sich durchaus vorstellen, später mal in Bernstadt mit seinen Kumpels aufzulaufen. Das stimmt so auch alles. Die "erfolgreiche" OP hingegen nicht. Seine Aussagen damals waren von der Hoffnung geprägt, dass das nun bald geschehe. Aber die Verletzung, die Streichung der OP´s durch Corona und seine Prüfungen derzeit in Klasse 10 ließen einen Termin im Frühjahr platzen. Drücken wir dem Jungen alle Daumen. Oskar, alles Gute bei den Prüfungen, eine schnelle Genesung nach der OP und immer schön "Korrektur lesen"! Alex